Die Straßen von San Francisco
Zwischen Golden Gate und steilen Straßen
Ankommen in den San Francisco Hills
Früh geht´s los – sehr früh. Um kurz nach 2 Uhr in der Nacht machen wir uns auf den Weg zum Flughafen München. Am Check-In dauert´s ein wenig länger – wir sind wohl nicht die einzigen die mit KLM fliegen, aber letztendlich geht alles recht reibungslos. Pünktlich um 6.45 Uhr starten wir Richtung Amsterdam, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
Gegen Mittag (local time) empfängt uns San Francisco mit 20 Grad und strahlendem Sonnenschein. Wir nehmen ein UBER-Taxi und lassen uns direkt zum Motel Capri bringen.
Die Zimmer riechen etwas streng, sind aber sauber und die Lage ist ziemlich perfekt, um die Stadt zu erkunden. Die erste Fahrt mit der „Muni“ bringt uns nach Chinatown, wo wir uns zuerst eine Prepaid SIM Card holen und auch gleich konfigurieren lassen. Wir sind wieder online und checken auf Google gleich das beste China-Restaurant – hungrig sind wir alle, nach der langen Anreise. Anschließend treiben wir uns noch ein wenig in Chinatown herum und kaufen die wichtigsten Lebensmittel für die nächsten Tage.
Pier 39
Nach einem kurzen Nap, schlendern wir voller Tatendrang wir zum Pier 39 an der Fishermens Warf. Wir entdecken das typische San Francisco mit seinen steilen Straßen und haben einige Höhenmeter zurückgelegt, als wir an der Warf ankommen. Das Pier 39 ist eigentlich eine große Souvenir- und Shopping/Vergnügungsmeile, aber es macht Spaß durch die Stände und Shops zu bummeln.
Zum Abschluss besuchen wir noch die berühmten Seelöwen auf der Rückseite des Hafens und werfen einen Blick auf die berühmte Gefängnisinsel Alcatraz, die langsam im Nebel verschwindet. Langsam zieht nämlich, ziemlich typisch für die Bay, Nebel auf und so wird es auch rasch kühl. Wir gehen deshalb zurück zum Motel, wo für uns um 22 Uhr die Lichter ausgehen.
Cable Car und Golden Gate im Nebel
Nostalgische Fahrt
Nach 11 Stunden Schlaf, brechen wir um 9.30 Uhr mit dem Bus zum Union Square auf. Drei Dinge fallen auf: Die schicken Einkaufsläden am und rund um den Square. 2. Die doch recht zahlreichen Homeless People, die uns in den Städten noch vielfach begegnen werden. 3. Der schier omnipräsente, süßlich Geruch von Marihuana, das ja in Kalifornien legalisiert ist. Vielleicht ist das ja auch der Grund warum alle Leute, die wir bisher getroffen oder gesprochen haben, so gut drauf sind. Ganz egal ob im Bus, im Motel, im Supermarkt oder beim Essen – die Leute sind einfach super freundlich und hilfsbereit – echt lässig. Wir drehen eine Runde um den Square und machen uns dann auf den Weg zum Cable Car Stop.
Die Fahrt mit dem typischen Cable Car durch die teils richtig steilen Straßen von San Francisco ist ein echtes Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir fahren, mit ein paar Unterbrechungen, bis zum Hafen.
Ganz schön steil
Wir bummeln wieder ein wenig auf der Fishermens Warf umher, ehe uns der große Hunger packt. Also ab zum Super Duper Burger, der eine echte Empfehlung ist. Frisch gestärkt gehts zur berühmten Lombard Street, die so steil ist, dass sie in Serpentinen angelegt wurde. Für Lea und Eva der perfekte Platz für ein Fotoshoot.
Dann aber das Highlight schlechthin: Die Golden Gate Brücke. Wir schlendern am Strand entlang und erhaschen den ersten Blick auf die Brücke. ABER: Die liegt im dichten Nebel und ist praktisch nicht auszumachen. Aber so schnell geben wir nicht auf – wir haben ja noch ein paar Tage und damit noch einige Chancen. Schon am nächsten Tag in aller Früh sollte es dann auch klappen und wir genießen einen wirklich schönen Blick auf die Golden Gate und die Bay.
Wir begeben uns zurück ins Motel, wo wir ein leckeres Microwellenmenü kochen und um 21 Uhr erledigt von den vielen Eindrücken einschlafen.
Vom Gefängnis ins Stadion
Gefängnisinsel Alcatraz und Oakland Athletics
Der letzte Tag in San Francisco führt uns auf die berühmte Gefängnis-Insel Alcatraz. Wir haben eine Tour mit Bootsüberfahrt und Audioguide gebucht. Den halben Tag schlendern wir durch das Gefängnis und die umliegenden Areale. Schon beeindruckend, wenn man die ganze Geschichte der Insel, von den indianischen Wurzeln bis heute, mal genauer ansieht.
Den Nachmittag verbringen wir rund um das Pier und Telegraf Hill, ehe uns der Hunger zu einem tollen Asiaten führen, wo wir uns stärken, ehe es nach Oakland zum Baseball geht. Wir haben kurzfristig noch Karten für die Oakland Athletics bekommen und sind schon ganz aufgeregt. Die Stimmung und das Ambiente im Stadion ist schon gewaltig, das Spiel selber ist allerdings eher mau. Trotzdem muss man die Stimmung einfach mal erlebt haben.
Zurück geht es wieder über die Bay Bridge, die wunderschön beleuchtet ist und weil wir noch Zeit haben fahren wir gleich nochmal zur Golden Gate. Bei Nacht hat die Brück nochmal ein ganz anderes Flair und verzaubert uns den Abend.



































































