Amerikas spektakulärste Küstenstraße
San Francisco bis Los Angeles
Pacific Coast Highway
Um 9 Uhr holen wir unseren Leihwagen bei Enterprise ab und sind positiv überrascht: .Wir haben ein fettes Upgrade bekommen. Statt dem georderten Ford Kuga steht ein voll ausgestatteter Ford Explorer Allrad mit Navi und jeglichem Schnick-Schnack vor uns. Vorsichtig bahnen wir uns den Weg durch den Citydschungel bis zum Motel, wo wir um 10.30 einladen und uns auf den Weg zum Highway No. 1 Richtung Süden machen.
Der Pacific Coast Highway ist schon kurz nach San Francisco traumhaft. Wir bleiben immer wieder für ein Foto stehen und sind jetzt schon begeistert von der Küstenstrasse. Ein Zwischenstopp im berühmten Santa Cruz darf natürlich ebensowenig fehlen, wie der Lighthouse Point, wo wir den Surfern fasziniert zusehen. Ganz American Style stärken wir uns mit einem Burger, ehe wir uns auf den letzten Abschnitt für heute machen.
Kurz vor Monterey gehen wir nochmal kräftig shoppen – inklusive Wasserkocher, Toaster und Allem, was man halt so braucht. Die Preise sind auch im Walmart Superstore nicht wirklich günstig. Gesunde Kost kostet – Fast Food hingegen ist billig.
Im Motel Sand Dollar Inn gibt’s noch leckere, selbst gewärmte Minute-Noodles und dann nur noch Schlafen.
Der schönste Teil
Südlich von Monterey beginnt der schönste Teil des Highway No. 1. Eng entlang der Küstenlinie zieht sich die Straße und überrascht uns immer wieder mit tollen Panoramen. Auch oder gerade weil immer wieder Nebel in den Buchten liegt, wirkt die Szenerie teilweise fast magisch. Bei nahezu allen Viewpoints halten wir an und entsprechend langsam kommen wir voran. Zum Mittagessen finden wir ein waschechtes Diner und essen – wie soll es anders sein – Burger, die aber richtig lecker sind.
Es ist schon kurz vor 7 Uhr als wir in Malibu ankommen und noch ein paar Bilder am Traumstrand machen. Für den Sonnenuntergang suchen wir uns ein ganz spezielles Plätzchen über der Bucht. Dann heißt es Laufen. Wir haben unser Auto auf einer Sperrfläche abgestellt und die Polizei ist schon im Anmarsch. Gerade noch rechtzeitig sitzen wir wieder im Explorer und kämpfen uns durch den heftigen Verkehr in L.A. Schnell noch Proviant besorgen und gegen 9 Uhr sind wir endlich im Hotel, wo wir mit unserem Toaster sogleich den Feueralarm auslösen.
Cable Car und Golden Gate im Nebel
Nostalgische Fahrt
Nach 11 Stunden Schlaf, brechen wir um 9.30 Uhr mit dem Bus zum Union Square auf. Drei Dinge fallen auf: Die schicken Einkaufsläden am und rund um den Square. 2. Die doch recht zahlreichen Homeless People, die uns in den Städten noch vielfach begegnen werden. 3. Der schier omnipräsente, süßlich Geruch von Marihuana, das ja in Kalifornien legalisiert ist. Vielleicht ist das ja auch der Grund warum alle Leute, die wir bisher getroffen oder gesprochen haben, so gut drauf sind. Ganz egal ob im Bus, im Motel, im Supermarkt oder beim Essen – die Leute sind einfach super freundlich und hilfsbereit – echt lässig. Wir drehen eine Runde um den Square und machen uns dann auf den Weg zum Cable Car Stop.
Die Fahrt mit dem typischen Cable Car durch die teils richtig steilen Straßen von San Francisco ist ein echtes Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wir fahren, mit ein paar Unterbrechungen, bis zum Hafen.
Ganz schön steil
Wir bummeln wieder ein wenig auf der Fishermens Warf umher, ehe uns der große Hunger packt. Also ab zum Super Duper Burger, der eine echte Empfehlung ist. Frisch gestärkt gehts zur berühmten Lombard Street, die so steil ist, dass sie in Serpentinen angelegt wurde. Für Lea und Eva der perfekte Platz für ein Fotoshoot.
Dann aber das Highlight schlechthin: Die Golden Gate Brücke. Wir schlendern am Strand entlang und erhaschen den ersten Blick auf die Brücke. ABER: Die liegt im dichten Nebel und ist praktisch nicht auszumachen. Aber so schnell geben wir nicht auf – wir haben ja noch ein paar Tage und damit noch einige Chancen. Schon am nächsten Tag in aller Früh sollte es dann auch klappen und wir genießen einen wirklich schönen Blick auf die Golden Gate und die Bay.
Wir begeben uns zurück ins Motel, wo wir ein leckeres Microwellenmenü kochen und um 21 Uhr erledigt von den vielen Eindrücken einschlafen.
Vom Gefängnis ins Stadion
Gefängnisinsel Alcatraz und Oakland Athletics
Der letzte Tag in San Francisco führt uns auf die berühmte Gefängnis-Insel Alcatraz. Wir haben eine Tour mit Bootsüberfahrt und Audioguide gebucht. Den halben Tag schlendern wir durch das Gefängnis und die umliegenden Areale. Schon beeindruckend, wenn man die ganze Geschichte der Insel, von den indianischen Wurzeln bis heute, mal genauer ansieht.
Den Nachmittag verbringen wir rund um das Pier und Telegraf Hill, ehe uns der Hunger zu einem tollen Asiaten führen, wo wir uns stärken, ehe es nach Oakland zum Baseball geht. Wir haben kurzfristig noch Karten für die Oakland Athletics bekommen und sind schon ganz aufgeregt. Die Stimmung und das Ambiente im Stadion ist schon gewaltig, das Spiel selber ist allerdings eher mau. Trotzdem muss man die Stimmung einfach mal erlebt haben.
Zurück geht es wieder über die Bay Bridge, die wunderschön beleuchtet ist und weil wir noch Zeit haben fahren wir gleich nochmal zur Golden Gate. Bei Nacht hat die Brück nochmal ein ganz anderes Flair und verzaubert uns den Abend.





















































































