Vom Tiefpunkt zum Höhepunkt
Deathvalley und Yosemite National Park
Heißer geht nicht
Frisch ausgeruht machen wir uns auf den Weg zum wortwörtlichen Tiefstpunkt unserer Reise, dem Death Valley mit dem tiefsten Punkt der nördlichen Hemisphäre. In Shoshone halten wir in einem kleinen Museum und fragen nach dem Weg. Wir bekommen eine super Übersichtskarte und eine noch bessere Erklärung dazu – samt Hinweisen wo die beste Tankstalle und das beste Gras zu finden ist.
Am Dantes View verschaffen wir uns erst einmal einen Überblick aus der Vogelperspektive auf das berühmte Death Valley, ehe es hinunter geht. Über Zabriskie Point, Devils Golf Course kommen wir schließlich zum Badwater Bassin – dem tiefsten Punkt auf der Nordhalbkugel und wohl auch einem der heißesten. 49 Grad Celcius zeigt das Thermometer – 50 hatte ich den Mädels versprochen – knapp verpasst, aber heiß genug allemal. Auf dem Rückweg fahren wir über den Artists Drive, der nur in einer Richtung zu befahren ist. Die bunten Farbklekse sind schon eindrucksvoll – jetzt wissen wir auch warum das Artists Palette heißt.
Nach einem Zwischenstopp bei den Mesquite Flat Dunes verabschieden wir uns aus der heißen Zone und sammeln Höhenmeter in Richtung Mammoth Lakes, wo wir Übernachten.
Der frühe Vogel
Eigentlich wollten wir ja ganz gemütlich zu unserem letzten Nationalpark – dem Yosemite – aufbrechen. ABER: Es braucht ein Peak Time Permit, dass wir natürlich nicht haben. So heißt es früh aufstehen und vor 6 Uhr am Parkeingang sein – dann brauchts nämlich kein Permit. Also 4 Uhr aufstehen und los gehts.
Auf dem Weg zum Yosemite NP gehts zum wortwörtlichen Höhepunkt unserer Reise: Am Tioga Pass sind wir auf 9945 Fuß über dem Meer und damit am sozusagen am Höhepunkt unserer Reise. Kurz danach passieren wir den Park Eingang und suchen uns ein nettes Plätzchen für den Sonnenaufgang. Anschließend fahren wir den Yosemite Trail ab und machen einen Abstecher zu den Giant Trees. Ich komme mir ein wenig vor wie in Skandinavien. Der Park ist toll und wäre sicherlich auch einen längeren Aufenthalt samt ausgedehnten Wanderungen wert. Leider lodern rings umher Waldbrände, so dass die Sicht ziemlich eingeschränkt ist. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zum Motel „Studio 6 Suites“ in Stockton, wo wir am Nachmittag noch gemütlich im Pool plantschen.
Back home
Heute stoppen wir erst einmal zum Shopping. Auf dem Weg nach San Francisco machen wir Halt beim Super Outlet Center und geben uns dem Markenrausch hin. Eingekauft haben wir zwar nicht viel, aber es war trotzdem nett anzusehen. Dann gehts endgültig nach San Francisco zurück. Über die gewaltige Bay Bridge fahren wir direkt nach Downtown – durch das Wolkenkratzer-Herz der Stadt. Das Motel ist auch diesmal in San Francisco kein Hit, aber gottseidank sind wir eh nicht lang dort.
Langsam heißt es Abschied nehmen. Mit dem Motel Shuttle kommen wir bequem zum Flughafen, checken ein und ehe wir uns versehen sind wir wieder in München.






















































